Erdbeeren
Was man wissen muss...
Es gibt an die 1000 verschiedene Erdbeersorten, mit unterschiedlichem Aussehen und Geschmack. Die Vorfahren unserer heutigen Züchtungen stammen aus einer Kreuzung der kanadischen "Scharlacherdbeere", Fragaria Virginiana, und der großfruchtigen chilenischen Erdbeere, Fragaria Chiloensis, und heißt "Ananas Erdbeere"! Sie entstand zufällig als die beiden Pflanzen nebeneinander standen und sich befruchteten.
Welche Sorten Erdbeeren heute zum Kauf angeboten werden, wird nicht nach dem Gusto der Käufer bestimmt, sondern nach den verkäuferrelevanten Kriterien wie z.B. Lagerfähigkeit, Aussehen und Druckfestigkeit. Wir bekommen also nicht unbedingt die aromatischsten Erdbeeren, sondern die, die lange gut aussehen. Wer die Möglichkeit hat sollte entweder selbst anbauen oder bei ortsansässigen Bauern oder direkt auf dem Markt kaufen. Unbedingt probieren sollte man die aromatischen Sorten "Senga Sengana", "Mieze Schindler" oder "Hansa"!
Ihre Heilkräfte
Generell gelten Erdbeeren als gesunde Früchte. Sie haben fast keine Kalorien, 35 kcal pro 100g, wirken harntreibend, kräftigend und blutreinigend. Sie haben mehr Vitamin C als Zitronen und Orangen, enthalten verhältnismäßig viel Folsäure und sind reich an Kupfer, Zink und Mangan. Sie dienen gut zur Prävention und schmecken dazu noch lecker. Auf diese Art kann man auch Kindern wichtige Vitamine und Mineralstoffe zukommen lassen. Vorsicht ist bei Hautausschlägen geboten. Manche Menschen reagieren auf die roten Früchte mit Hautirritationen, dann ist von einem Verzehr besser abzuraten.
In der Küche...
Am besten pur oder mit frisch geschlagener süßer Sahne! Jeder hat so seine Lieblingszubereitungsart. Erdbeeren sollten am besten innerhalb von zwei Tagen nach der Ernte gegessen werden, danach sind sie weniger aromatisch und werden schnell matschig. Man wäscht sie am besten mit Stil, da sie sonst verwässern. Ob in Erdbeertiramisu, als Torte, in der Bowle oder als Konfitüre - der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! Viel Spaß beim Genießen!

