Estragon
Was man wissen muss...
Estragon mag es gerne sonnig bei einem nährstoffreichen und feuchten Boden. Er ist am Anfang zart und kraftlos und sollte daher vor Unkraut geschützt werden. Von Jahr zu Jahr wird er stärker und kann bis zu 2m hoch werden. Er sollte mindestens 1 qm Platz um sich haben. Wenn er hoch gewachsen ist sollte man die langen Triebe abstützen, dass er nicht bei Wind umgeworfen wird. Im Winter wird er zurückgeschnitten und abgedeckt, um gegen Frost geschützt zu werden. Ernten kann man die länglichen, schmalen Blätter das ganze Jahr.
Seine Heilkräfte
Estragon ist mit Wermuth verwandt und hat daher ähnliche Wirkstoffe. So hilft er als Zutat bei schweren Gerichten gleich bei der Verdauung derselben. Als ätherisches Öl aber auch als Tee hilft er gegen Blähungen und stärkt die Verdauungsorgane. Estragonöl lindert Rheuma und Muskelkrämpfe. Estragon enthält allerdings den krebserzeugenden und erbgutschädigenden Stoff Estragol, daher ist von einer übermäßigen Einnahme abzuraten.
In der Küche...
Besonders bekannt und beliebt ist Estragon in Frankreich und Italien. Am aromatischsten ist der französische Estragon. Sein Geschmack liegt irgendwo zwischen Waldmeister und Anis. In England wird er gerne für Hühnchen verwendet. Legendär ist auch der Estragon Essig mit seinem ganz speziellen Geschmack unbedingt mal ausprobieren! Zu kräftigem Fleisch und Gemüse sorgt Estragon für die richtige Note.

