Impressionen vom Weinforum Franken

Rosmarin

Was man wissen muss...

Rosmarin kann man als Zier- und Nutzpflanze kultivieren. Mit seinen hellblauen, rosa oder weißen Blüten ist er eine Zierde für jeden Garten. Die Blüten können das ganze Jahr entstehen. Rosmarin bevorzugt sonnige, trockene und kalkreiche Böden. Er verströmt einen intensiven, aromatischen Duft und hat einen harzigen, leicht bitteren Geschmack. Bis auf einige Sorten (z.B. "Sudbury Blue") ist er nicht winterhart, dass heißt, nördlich der Alpen sollte er geschützt überwintern.

Seine Heilkräfte

Rosmarintee getrunken dient der Kreislaufanregung und hilft gegen Blähungen. Er wirkt anregend bei der Bildung von Magen- und Darmsaft, ist galle- und harntreibend und dient als Appetitanreger.

Äußerlich angewendet stärkt Rosmarin die Durchblutung. Als Badezusatz hilft er bei Kreislaufschwäche, Durchblutungsstörungen, Gicht und Rheuma. Als Salbe wird er gegen Rheuma und Migräne eingesetzt.

Seine desinfizierende und stark antiseptische Wirkung (Rosmarinöl) sowie die Förderung des Heilungsprozesses von infizierten, schlecht heilenden Wunden (als Aufguss verwendet) verschaffen dem Anwender schnell Linderung.

In der Küche...

Aus der mediterranen Küche, vor allem in Italien und Frankreich, ist Rosmarin nicht wegzudenken. Aber auch in Deutschland hat er schon lange seinen Einzug gehalten. Sein unvergleichliches herb-würziges Aroma lässt sich vorzüglich mit Zitrone bzw. Zitronenschale kombinieren. Probieren Sie auch Kombinationen von Rosmarin mit Orangen, Wein, Tomaten, Zwiebeln und Knoblauch, und Ihr Lamm- oder Geflügelbraten erhält  eine völlig neue mediterrane Note.
Als Beilage ein echtes Highlight für ihr Menu sind die beliebten Rosmarinkartoffeln. Leicht herzustellen und gut vorzubereiten schmecken sie auch alleine mit einem Kräuterquarkdip hervorragend.