Impressionen vom Weinforum Franken

Salbei

Was man wissen muss...

Salbei gehört zu der Art von Pflanzen, die auch wächst und gedeiht, wenn man sich nicht um sie kümmert. Er steht gerne in der Sonne, benötigt kaum Wasser und legt keinerlei Wert auf den Boden in dem er gedeiht. Nur zu viel Wasser mag er nicht, dann lässt er die Blätter hängen. Im Winter sollte man die Triebe bis über die Hälfte zurückschneiden und bei nicht winterharten Sorten mit Reisig oder Torf abdecken. Im Frühjahr schneidet man ihn nochmals bis auf 15cm vom Boden zurück, dann wird aus der Pflanze bald ein kompakter Strauch. Ernten kann man Salbei das ganze Jahr. 

Seine Heilkräfte

Salbei ist eine der bekanntesten Heilpflanzen. Er wirkt als Tee getrunken gegen Entzündungen im Mund- und Rachenraum, bei Husten, Magen- und Darmverschleimung und Appetitlosigkeit. Wenig bekannt aber sogar durch Studien bewiesen ist seine Eigenschaft Schweiß zu vermindern. Als Tinktur oder innerlich angewendet kann er die Schweißproduktion stark reduzieren, z.B. bei Wechseljahrbeschwerden, Übergewicht, Schweißfüßen oder Nervosität.

 

In der Küche...

Wer kennt nicht das römische Gericht "Saltimbocca"! Kleine Kalbsschnitzel werden mit rohem Schinken und einem Salbeiblatt belegt. Nur eine Köstlichkeit mit Salbei. Traditionell wird er gerne mit Leber, Kalbfleisch oder Aal kombiniert, aber er passt ebenso gut zu Huhn, Gemüse, Pasta und Pizza. Es gibt verschiedene Salbei Sorten, und jeder sollte für sich herausfinden, welche er am liebsten mag. Viel Spaß beim Ausprobieren!

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