Impressionen vom Weinforum Franken

Topinambur

Was man wissen muss...

Topinambur ist eine ganz besondere Pflanze! Sie schmeckt nicht nur ausgezeichnet, sondern hat auch noch schöne, sonnenblumenartige Blüten und wird in der Regel zwischen 3-4m, selten sogar 5m hoch, dient also auch als schnellwachsender Sichtschutz. Sie wächst in allen Böden, ist winterhart und braucht wenig Pflege, einzig Staunässe mag sie nicht. Vorsicht ist beim Anpflanzen allerdings gegeben: Topinambur hat ein sehr ausdehnendes Wesen! Wer auch noch andere Gewächse in seinem Garten behalten möchte, tut gut daran, die Knollen in einem Gefäß, z.B. einem Betonmischkübel aus Plastik mit herausgeschnittenem Boden, einzupflanzen. So wird der Wildwuchs eingeschränkt. Geerntet werden die kartoffelähnlichen Knollen wenn die Blätter vergilben. 

Seine Heilkräfte

Topinambur enthält bis zu 16% Inulin und ist daher gut für Diabetiker geeignet. Inulin hat die Fähigkeit sich unter Einwirkung von Säuren und Enzymen in eine von Diabetikern verträgliche Zuckerart zu verwandeln. Außerdem wirkt es apptithemmend, schmeckt süß und cremig und hat nur 30 Kcal pro 100gr. Für Figurbewußte das ideale Gemüse. Topinambur hilft aber auch bei Gallen, Magen und Leberbeschwerden und beugt Osteoporose vor. Man sollte sie allerdings in Maßen genießen, da es sonst zu Blähungen kommen kann.

In der Küche...

Ob als Salat, als Auflauf, mit Obst oder als Suppe, der Verwendung von Topinambur in der Küche sind keine Grenzen gesetzt. Gebraten, gekocht, püriert oder roh - die Knolle eignet sich für fast alles. Roh gegessen schmeckt Topinambur eher nach Haselnüssen, gekocht eher wie Schwarzwurzeln. Das Gute ist, dass er fast keine Kohlehydrate hat und daher gut in der gesunden und kalorienbewussten Ernährung eingesetzt werden kann. Leckere Rezepte zu Topinambur finden Sie u.a. hier.

zurück zum Aromagarten

weiter zu Erdbeeren